Wann findet das Kündigungsschutzgesetz Anwendung?

Anwendungsbereich

Allgemeiner Kündigungsschutz

Durch die Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) erhalten Arbeitnehmer einen allgemeinen Kündigungsschutz, der dazu führt, dass eine Kündigung durch den Arbeitgeber nur dann wirksam ist, wenn sie auf einen der drei im KSchG genannten Gründe, nämlich

gestützt werden kann.

Im Fall einer betriebsbedingten Kündigung muss die Kündigung darüber hinaus sozial gerechtfertigt sein. Dies erfordert, dass der Arbeitgeber bei mehreren von den betriebsbedingten Gründen erfassten Arbeitnehmern, eine ordnungsgemäße Sozialauswahl durchgeführt und damit ermittelt hat, wen die Kündigung sozial am schwächsten belastet.

Für das Vorliegen eines solchen Kündigungsgrundes ist der Arbeitgeber beweisbelastet. Er muss also im Fall der Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht den Beweis dafür erbringen, dass ein solcher Grund vorliegt und er ggfls. zuvor eine Abmahnung ausgesprochen oder eine ordnungsgemäße Sozialauswahl durchgeführt hat. Grundsätzlich ist es dem Arbeitgeber im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses allerdings möglich, Kündigungsgründe nachzuschieben, sofern diese bereits im Zeitpunkt der Kündigung vorlagen.

Wer wird nicht durch das Kündigungsschutzgesetz geschützt?

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